2023 –
Australien
Unsere Route und wo wir gerade sind:
Stecknadeln (Datum und km) und Route (Datum) anklickbar.
14.
Über Grafton nach Brisbane und Heimflug
16. bis 26. November 2024
Σ km 18.235

Hallo zusammen zur 14. Etappe.

Schöner freier Stellpatz 'Sandy Point Reserve' in Hay am Murrumbidgee River.

Wieder einmal ein interessantes Reisemobil australischer Machart (Fahrgestell Fuso Canter).

In einem Supermarkt auf dem Kühlregal eine schöne Sammlung von Sportmotorrädern. Irgendwie typisch Australien!

Wir werden überholt.

Tolle Murials an Getreidesilos und Häuserwänden.

Der Wind pustet den Steppenläufer (Panicum effusum) über die Straße.

WeiĆstirnschwatzvogel und Lachender Hans (Kookaburra)

Eigenbau auf dem freien Stellplatz in Forbes.

Aufgelassene Goldmine in 'Peak Hill'.
Heftiges Unwetter in Eumungerie.
Wilhelm holt todesmutig, nur mit Regenschirm bewaffnet, Bertha vom etwas entfernten Stellplatz, damit Ulrike schön trocken bleibt.

In Australien gibt es viele, immer sehr löblich ausgeschilderte, Touristenrouten, meist abseits vielbefahrener Straßen, mit Hinweisen auf entsprechende Attraktionen.

Wir fahren hoch hinauf zum 'Siding Spring Observatory'.

Im vierten Stock der Kuppel steht das größte Teleskop Australiens mit einem Spiegeldurchmesser von 3,9 m. Wir sind allein da und haben Glück: Hallendach und Teleskop fangen an sich zu bewegen und fahren in verschiedene Positionen, wahrscheinlich ein Probelauf für die kommende Nacht. Gigantisch.
(In 4-facher Geschwindigkeit)

Auch der dortige Wasserturm ist spacig.

Dieses Tierschild hatten wir noch nicht: Ein dreiflossiger Pfeillurch?

'Mullaley Roadhouse', tyische Kneipe am Feierabend.

Hier übernachten wir einmal wieder gebührenpflichtig.
Himmel am Abend und am nächsten Morgen.

In Tamworth steht Bertha auf einer Parkrampe. Gute Gelegenheit 'mal wieder drunter zu gucken.

Beim 'Moonbi Park Lookout' kann man einen riesigen Felsbrocken besteigen und hat von oben eine tolle Aussicht.

Große Raubfliege (Neoaratus Herkules)

Emu-Apfel (Owenia acidula) in einer Gleditschie? Wer weiß denn sowas?

Gänseblümchen und eine Nelkenart

Hier am 'Rocky River' in der 'Uralla Fossicking Area' hat auch Ulrike ein Milligrämmchen Gold gefunden.

Die Wasseragame schaut derweil gelassen zu.

Der fährt aber ganz schön dicht auf!
Im Ernst: Manche haben ihr "Beiboot" einfach hinten angehängt.

Der spektakuläre Aussichtspunkt auf den Talkessel mit den 'Woolomombi Falls'.

Wir fahren hinauf zum 'Point Lookout' und tauchen in den Regenwald ein.

Oben ein kleiner nasser Rundgang durch die herrliche Natur.

Bei dem Nieselregen hat sich das Känguru vorsorglich untergestellt.

Im 'Cathedral Rock National Park'.

Wieder in Grafton bei Miriam, Eric und den Kids.

Die hauseigene Gartenfächerschwanzbrut mit futterbringendem Elternteil.

Blickfänge im Garten.
24.11.2024
Über Forbes ging es nach Peak Hill, wo wir eine interessante ehemalige Goldmine besucht haben. Dort sind tiefe Gruben in das Gestein gesprengt worden, die Wände derselben sind unglaublich farbig. Mehrere verschieden lange Routen führen durch das Gelände und die Erklärungen sind sehr gut.
Weiter durch Dubbo nach Eumungerie. Ein Unwetter hat uns dort heimgesucht, und als wir dachten, dass es vorbei sei, und zum "Chicken Schnitzel und Great Northern" in den nahegelegenen Pub gelaufen waren, ging es erst richtig los. Mit Blitzen rundum und geliehenem Regenschirm, aber trotzdem fast patschnass, hat Wilhelm Bertha geholt und Ulrike trocken wieder auf den Übernachtungsplatz chauffiert. Leider ist sie kurz darauf doch noch ein wenig nass geworden, weil Wasser durch die Dachdurchführung der LTE-Antenne in den Hängeschrank lief und von dort heruntertropfte.
Am nächsten Tag sind wir durch den 'Warrumbungle Nationalpark' gefahren und haben einen Abstecher zum 'Siding Spring Observatory' gemacht. Hier steht mit 3,9 m Durchmesser Australiens größtes Teleskop. Im Gebäude ging es 4 Stockwerke mit dem Aufzug nach oben und dann standen wir allein, nur durch eine Glaswand getrennt, vor diesem riesigen Teil. Und wir hatten echt Glück, denn kurz nach unserer Ankunft wurden sowohl das Teleskop, als auch die Rundkuppel rund eine halbe Stunde lang in verschiedene Positionen gefahren (Probelauf für die Nacht?), was wirklich beeindruckend war.
Von Tamworth nach Armidale, von wo aus wir den sehr abwechslungsreichen 'Waterfall Way' genommen haben. Hauptattraktionen waren die 'Wollomombi Falls', mit toller Aussichtskanzel auf die große tiefe Schlucht und die Wasserfälle. Dann die 'Gravel Road' (Schotterstraße) und der kleine Rundgang am 'Point Lookout' auf über 1.500 m. Aussicht war nicht, da leichter Nieselregen, aber schließlich waren wir ja im suptropischen 'Godwanda Rainforest' (Regenwald), Weltnaturerbe. Und last, but not least, die schönen 'Ebor Falls'.
In Grafton waren wir mit Miriam, Eric und den Kindern wieder in der 'Blue Goose' (Blauen Gans) zum Essen. Wir haben uns sehr gefreut, sie wiederzusehen.
Tags darauf haben wir es gerade noch, schon im Dunkeln, bis nach Brisbane zu Mandy und Michael geschafft, wo wir ein paar Tage bleiben und unter anderem die Dachdurchführungen (Antenne und Solarpanels), die beide Risse haben, reparieren werden.

An einem Tag fahren wir mit Uber und Bahn noch einmal hinein in die Innenstadt von Brisbane.

Kollege Wasseragame, diesmal im Herzen einer Großstadt, genauer in den 'Brisbane City Botanic Gardens'.

Wir räumen auf, auch in den Tiefen Berthas, wo sich die Ersatzteile befinden, während draußen Michael mit dem selbstgetunten Rasenmäher seine Runden dreht.

Die beiden reparieren die zwei gerissenen Dachdurchlässe und lackieren sie anschließend zum Schutz vor UV-Strahlung: Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Dann kommt das "Schätzchen" in die Garage. Das passt zentimetergenau, aber nur wenn hinten reifenlos.

Abflugbereit: Murmel, Bobbi und ein namenloser Koala, der nach Deutschland auswandert (v. l. n. r.).

Von Doha ist es nur noch ein Katzensprung (6¼ h) nachhause.